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4 Tipps, die du unbedingt beachten solltest bei Schneefotos.

21. Januar 2016
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Hallo ihr Lieben 🙂
Heute gibt es wieder einen neuen Schneepost. Wer den alten noch nicht gesehen hat, sollte hier mal vorbei schauen, denn mir persönlich gefallen die Bilder dort besser als in diesem Post hier. Warum verrate ich euch natürlich und gebe euch zusätzlich noch ein paar kleine Tipps, auf die ihr achten solltet, wenn ihr im Schnee Fotos machen wollt. Dabei spreche ich natürlich aus eigener Erfahrung und ihr könnt deshalb aus meinen Fehlern heute hoffentlich etwas lernen. 

Location mit passenden Lichtverhältnissen

Das allerwichtigste bei den Fotos ist natürlich die Location und die dazugehörigen Lichtverhältnisse. Ich habe dabei nämlich einen kleinen Fehler gemacht. Dieses Outfit war nämlich als letztes dran und somit wurde es draußen schon etwas dunkler. Da ist es natürlich nicht ganz so praktisch sich in einen Wald zu stellen, wo sowieso wenig Licht hinkommt. Im Grunde sind die Lichtverhältnisse bei Schnee meistens viel schöner, als ohne, aber dennoch braucht man eben genügend Helligkeit. Ich fand diesen Weg einfach so schön und wollte unbedingt dort die Bilder machen, ohne daran zu denken, dass es vielleicht schon viel zu dunkel sein könnte. Normalerweise haben die Fotos im Schnee nämlich immer super geklappt und sahen einfach immer toll aus. Im Nachhinein merkt man dann natürlich vor allem beim Bearbeiten, dass man es viel schwerer hat, wenn die Bilder so dunkel geworden sind. Generell bearbeite ich nämlich viel lieber zu helle Fotos, als zu dunkle. Aber da war es natürlich auch schon zu spät. Bei den Fotos, die nächste Woche online gehen, stand ich auf einem freien Feld. Dort ist natürlich viel mehr Licht. Auch wenn ich anfangs dachte, dass sie lange nicht so schön werden, wie solche im Wald, bin ich jetzt tausend mal glücklicher mit den Anderen. 
Na wer findet ihn? 😉

 Nimm dir Zeit

Ein ganz großer Fehler von mir war es die Zeit zu unterschätzen. Ich hatte den ganzen Winter darauf gewartet, dass es endlich schneit und als es dann soweit war, wollte ich natürlich so schnell wie möglich so viele Outfits wie möglich shooten. Aufgeregt hatte ich mir 5 Looks zusammengesucht und hatte vor alle am nächsten Tag mit meinem Freund zu fotografieren. Schon nach dem ersten Outfit hatte ich gemerkt, dass das heute nichts wird. Also wurden schon mal 2 Outfits wieder verworfen, welche ich dann aber demnächst für euch fotografiere. Jedenfalls sollte man sich bei Schneefotos nicht so viel vornehmen. Mir war nämlich so eiskalt bei diesen Bilder hier, dass eine rote Nase unvermeidbar war. Wirklich wegbearbeiten kann ich die auch nicht, denn in diesem Gebiet bin ich noch lange kein Profi. Außerdem wollte ich wegen der Kälte natürlich so schnell wie möglich fertig werden und auch mein Freund hatte schon bald keine Lust mehr. Auch wenn er meistens wirklich schöne Fotos von mir machen kann, ist er eben auch kein Profi und hat so ziemlich keine Ahnung, was er an der Kamera einstellen muss, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Da ich auch keine Lust hatte mit meinen hohen Schuhen ständig durch den Schnee zu stampfen und ich dachte, dass er es ja normalerweise weiß, wenn ich die Bilder zu dunkel finde, habe ich ihn dann einfach machen lassen und war zuversichtlich. Ein großer Fehler wie sich dann nachher rausstellte. Da wir er dann auch nicht mehr sonderlich Lust hatte, wurde der Auslöser nur noch wahllos gedrückt und das Fokussieren wurde auch als unwichtig abgestempelt. So hatte ich aus 300 Fotos um die 250 verschwommene und die restlichen 50 waren meistens sowieso nicht zu gebrauchen, weil sie einfach viel zu dunkel waren. Nimm dir also die Zeit dafür auch immer mal zwischendrin zu kontrollieren, ob die Fotos deinen Erwartungen entsprechen. Außer natürlich ihr habt einen richtigen Fotografen, der die Bilder von euch macht, denn der müsste es natürlich eigentlich selbst wissen. Ist es allerdings nicht so und ihr lasst euch auch von Mama, Freund oder Freundin fotografieren, dann prüft immer mal wieder, denn im Endeffekt seid ihr es, die die Bilder dann bearbeiten müssen. 

 Mach Pausen

Ich weiß, ich weiß im Winter rennt uns die Zeit einfach davon und kaum sind wir außer Haus und wollen schöne Bilder machen, wird es auch schon wieder dunkel. Dennoch bringt es euch gar nichts, wenn am Ende des Tages die Bildern dann nur halb so schön geworden sind, wie ihr es euch eigentlich vorgestellt habt. Es bringt keinem was, wenn ihr alles nur schnell hinter euch bringen wollt und ihr die Hände nicht mehr spürt, weil es so kalt ist. Natürlich ist man dann auch irgendwann leicht gereizt und das wirkt sich meistens auch auf die Bilder aus. Macht also lieber mal zwischen den Outfits einen kleinen Stop zu Hause, trinkt eine Tasse Tee und wärmt euch erst wieder richtig auf. So bekommt ihr nicht mehr so schnell eine unschöne rote Nase und seid am Ende des Tages auch viel glücklicher. 

 Matsch sieht nicht sehr schön aus. 

Mir war natürlich schon während dem Bilder machen bewusst, dass sich dieser Weg nicht so sehr eignen wird. Letztes Jahr konnten wir hier die schönsten Fotos machen, als alles mit Schnee bedeckt war und natürlich wollte ich dann auch dieses Jahr an dieser Stelle tolle Ergebnisse erzielen. Naja, was im Vorjahr toll aussah, kann sich natürlich auch ganz schnell wieder ändern. Ich habe lange überlegt, ob ich die Bilder überhaupt zeigen soll, da ich diesen Matschboden so hässlich fand. Aber wie schon oben erwähnt, wollte ich ja, dass ihr aus meinen Fehlern lernen könnt. Dann sucht euch lieber eine schöne Straße aus, wo im Hintergrund Bäume mit etwas Schnee zu sehen sind als sowas. 
 
Da bei diesem Shooting so unglaublich viele lustige und genervte Bilder entstanden sind und das heute ja sowieso nicht der Post mit den schönsten und perfektesten Bilder ist, möchte ich euch noch ein paar kleine Outtakes zeigen. So läuft es nämlich des öfteren ab und mindestens die Hälfte der Bilder besteht aus solchen. Jetzt habt ihr wenigstens auch noch etwas zu lachen und ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag! 

Ps.: Nächste Woche kommt dann noch das letzte Outfit im Schnee online und diese Bilder sind dann auch wieder viel schöner (andere Location, bessere Lichtverhältnisse und keinen matschigen Boden, versprochen!).

6 Comments

  • Reply Carina 21. Januar 2016 at 18:23

    Gerade dieser matschige Weg macht es auf einigen deiner Bilder aus, wie er immer weiter verläuft und unendlich lang erscheint. Also auch wenn es dir nicht unbedingt so gut gefällt – i like it. 🙂
    Die Jacke ist toll, die Farbe ist ein Traum im Kontrast zu deinen blonden Haaren.

    Danke für die Tipps, ich habe mir heute endlich eine richtige Kamera gekauft und wenn morgen noch genug Schnee liegt, dann werde ich wohl auch ein paar Fotos machen und auszuprobieren wie es so aussieht als totaler Anfänger.

    -xx, Carina
    http://www.redsunbluesky.blogspot.de

  • Reply Sophie Gessner 21. Januar 2016 at 18:42

    Echt findest du? Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet, aber dann ist es ja umso besser 🙂 Danke dir! Nur leider kommt auf den Bildern die Farbe der Jacke gar nicht wirklich rüber.. Er ist in echt ein richtiges Neon Orange. Habe sie eigentlich immer zum Skifahren an, da hat man mich dann immer endlos weit gesehen 🙂
    Oh das ist ja schön, da freue ich mich schon auf die Ergebnisse, die werden bestimmt toll!

  • Reply Lootie Loo 22. Januar 2016 at 11:23

    Tolle Tipps 🙂
    Ich finde eig. und hat auch ein Fotograf zu mir gemeint in einem Kurs, dass man dunklere Bilder (zu einem gewissen Grad natürlich) viel besser korrigieren kann, als zu helle Bilder. Vielleicht musst du da noch ein bisschen rumprobieren.
    Und den matschigen Weg finde ich auch nicht so schlimm, sondern eig. cool 🙂
    Ich mag Wege, die sich hinten Schlängeln. Das hat was 🙂

    Das mit dem Freund kenne ich, haha 😀
    Ich muss da auch immer die Kamera einstellen xD Habe schon zu ihm gemeint, dass er Fotograf lernen soll xD

    LootieLoos Plastic world

  • Reply Selly 22. Januar 2016 at 19:00

    Ich finde den "matschigen" Weg auch klasse. Ein sehr hübscher Effekt und du siehst wieder einmal fantastisch aus, Liebes. 🙂

    Alles ♥
    Selly
    von SellysSecrets || Instagram || Facebook

  • Reply Kristina 23. Januar 2016 at 14:32

    Süße Bilder, besonders das mit deinem Hund 🙂 Zeit ist bei Schneebildern immer mein Hauptproblem…ich bin soo eine Frostbeule und schaffe es daher oft nicht, die Zeit zu nehmen, die es eigentlich braucht.
    Liebe Grüße ♡ Kristina
    TheKontemporary

  • Reply Tami lein 31. Januar 2016 at 19:39

    Hallöchen 🙂
    Von mir wird es keine Schneebilder geben, dennoch sind deine wirklich klasse geworden. Natürlich bin ich kein Profi. Aber die Fehlerchen, die du aufgezählt hast, sind mir erst aufgefallen, nachdem ich sie gelesen habe.
    Und ich ♥ diese Jacke!!!
    Lg Tami

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