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7 Dinge, die man unbedingt auf Sylt gesehen haben muss!

5. Oktober 2015

Hallo ihr Lieben 🙂
Wer mir auf Snapchat folgt, der hat schon mitbekommen, dass es bei mir momentan sehr stressig ist. Das Studium hat nun begonnen und nebenbei arbeite ich ja noch. Da hat man dann nur noch wenig Zeit für den Blog – leider. Dennoch versuche ich natürlich, dass ich immer noch regelmäßig bloggen kann, aber man glaubt kaum, wie viel Zeit das alles beansprucht. Man muss Bilder machen, Bilder bearbeiten, Texte schreiben, ich zeichne ja auch noch die Outfitposts, was auch nicht in einer halben Stunde gemacht ist und dann noch den Beitrag verbreiten. Ich möchte aber nicht jammern und muss jetzt einfach schauen, wie ich das alles unter einen Hut bringe. Verzeiht mir aber bitte, wenn ein Beitrag mal nicht pünktlich erscheint oder es mal 3 Tage keinen Post gibt. Da ich gestern noch ne kleine Nachtschicht eingelegt habe, kommt heute auch noch der versprochene Post über Sylt online. Bevor ich euch die ganzen Outfitposts im einzelnen zeige, gebe ich euch heute erst einmal ein paar Tips, was ihr unbedingt sehen müsst auf dieser wunderschönen Insel. 


Kupferkanne

Es gibt wirklich ein paar wunderschöne Orte und da meine Mama letztes Jahr schon einmal dort war, konnte sie uns die Highlights zeigen. Bestimmt haben wir auch noch nicht alles gesehen, aber nächstes Jahr wollen wir auf jeden Fall wieder hin und vielleicht finden wir dann ja auch noch mehr tolle Plätze. Fangen wir mal an mit der Kupferkanne in Kampen. Hier sind wir als allererstes hingefahren. Es ist ein wirklich super süßes gemütliches Künstler Café, in dem man auch lecker Frühstücken kann. Die Atmosphäre ist einfach einzigartig und es gibt überall etwas zu bestaunen.

Sansibar

Wenn man an Sylt denkt, kommt einem doch sofort die Sansibar in den Sinn. Ich hatte anfangs eine total andere Vorstellung davon. Dachte an weiße Möbel direkt am Strand und total edel. Nix da, man fühlte sich eher wie auf der Skipiste, was aber keinesfalls negativ gemeint ist. Besonders toll ist dort auch der Strand, wobei dieser eigentlich wirklich überall atemberaubend ist. Man kann stundenlang spazieren gehen und einfach nur das Leben genießen. 

Ellenbogen

Ein weiteres Highlight unseres Urlaubes war auf jeden Fall der Ausflug zu dem sogenannten Ellenbogen. Dieser ist der nördlichste Teil Sylts bei List und an der Spitze sieht man ringsherum Wasser. Auch hier waren natürlich wieder wunderschöne weiße Sandstrände – einfach unglaublich. Der Wind ist zwar sehr stark und anfangs ziemlich kalt, aber wenn man mit den ganzen Kleidern und vor allem mit den Schuhen durch den Sand wandert und dazu noch die Sonne scheint, dann kann ich euch versprechen, dass ihr super schnell sehr warm bekommen werdet! Wir hatten aber auch wirklich ein rießen Glück mit dem Wetter, denn wir hatten nur einen Tag, an dem es nicht ganz so schön war.

Windsurf World Cup

Ich kann euch auf jeden Fall nur empfehlen im September hinzufahren, denn in dieser Zeit findet immer der Davidoff Cool Water Windsurf World Cup statt. Es wird ein rießen Zelt und total viele Stände aufgebaut. Überall gibt es was zu sehen und zu testen und natürlich sind die Surfer ein großes Highlight. Außerdem gibt es dann jeden Abend eine große Party, die man auf keinen Fall verpassen sollte. 

Was mich besonders begeistert hat, war die Architektur. Mal etwas gaaanz anderes und einfach nur wunderschön. Man fühlt sich dort, als sei man in einer anderen Welt. In einer Märchenwelt und gleich kommen Kobolde und Feen geflogen. Ich hätte auch so gerne, so ein wunderschönes Häuslein – schade, dass es diese bei uns gar nicht gibt. Empfehlen kann ich euch hier eigentlich alle Städte, wobei Kampen vermutlich die schönsten Gebäude hat. 

Sturmhaube

Die Sturmhaube in Kampen sollte man auch unbedingt mal gesehen haben. Auch wenn man dort nichts essen oder trinken möchte, kann man hier auch wieder an den Strand laufen und wunderschöne Location entdecken. Auch dort habe ich ein Outfit für euch geshootet, was sicherlich bald online kommen wird. 

Uwe Düne & rotes Kliff

Zuletzt möchte ich euch noch die Uwe Düne und das rote Kliff empfehlen. Die Uwe Düne ist die höchste Erhebung auf Sylt und über eine 110 stufige Holztreppe gelangt man hoch auf einen Aussichtspunkt. Auf Snapchat konnten es einige ja schon ‚Live‘ sehen, ich war so fasziniert und bekam erst einmal gar keine Worte mehr raus. Direkt neben dieser Düne liegt das rote Kliff. Wir waren sowohl unten am Strand und schauten hoch, als auch oben drauf. Dort habe ich super viele Bilder gemacht, die ihr dann noch in einem extra Outfitpost sehen werdet. Ich glaube, dass war das allerschönste Erlebnis auf Sylt.

Ihr merkt, ich komme gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Ich kann euch diese Insel wirklich nur empfehlen und wir können stolz darauf sein, dass wir so ein wunderschönes Stückchen Erde bei uns in Deutschland haben. Das war jetzt wirklich nur ein winziger Bruchteil der Bilder, die ich euch gerne zeigen möchte. Ich weiß noch gar nicht, wie ich die alle in wenige Posts bekommen soll. Ich hoffe ich konnte dem Ein oder Anderen einen guten Einblick in Sylt geben und die Schönheit der Insel etwas rüberbringen. Live sieht das Ganze natürlich noch 1000 mal atemberaubender aus.

Wie gefallen euch die Bilder von Sylt? Seid ihr schonmal da gewesen oder hättet ihr jetzt nach meinem Post Lust auch mal hinzureisen? Habt ihr noch irgendwelche Fragen rund um Sylt?

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Eine Insel. Ein Traum. Formentera.

2. Juni 2015

Kristallklares Wasser. Meterlange weiße Sandstrände. Atemberaubende Klippen. So würde ich die Insel Formentera beschreiben. Einfach ein Traum Urlaubsziel. Es gibt dort so viel zu entdecken bei den vielen faszinierenden Facetten. Aber fangen wir mal von vorne an. 


Ich habe euch ja schon hier und hier von unserem Urlaub und dem Hotel auf Ibiza berichtet und versprochen einen eigenen Post über unseren Ausflug nach Formentera zu schreiben. Die Fahrt über das Meer dauert ungefähr eine Stunde bis man am Ziel ist und kostet pro Person 19€, wenn man sich für das Aquaboot (günstigste Variante) entscheidet. Dieses fuhr allerdings ganz im Süden Ibizas los und da wir komplett auf der anderen Seite wohnten mussten wir erst noch mit 2 Bussen insgesamt anderthalb Stunden fahren. Was an sich nicht schlimm ist, wenn man sich auskennt und die Haltestellen findet. Aber über unser rumgelaufen und gesuche möchte ich jetzt nicht mehr jammern. Wir waren einfach nur froh, als wir dann endlich im Boot saßen und die Fahrt genießen konnten. 
Während es über Ibiza total wolkig war, öffnete sich der Himmel immer weiter Richtung Formentera bis dort schließlich die Sonne triumphierte. Wir freuten uns natürlich total darüber. An Bord konnte man sich für die Insel noch Fahrräder, Roller oder Autos mieten. Wir entschieden uns für jeweils 6€ ein Fahrrad zu mieten, damit wir mehr sehen konnten. Insgesamt waren wir leider nur 4 Stunden dort, da wir ansonsten die Busverbindung verpasst hätten. Wenn ihr mal dort seid, kann ich euch ein Fahrrad wirklich nur empfehlen, da es zum einen super viel Spaß macht auf den Wegen rumzuradeln und zum anderen ist es zu Fuß einfach viel zu weit zu laufen. 
Wir wollen unbedingt mal nächstes Jahr schauen, ob wir unseren Urlaub vielleicht dort verbringen können, aber ich befürchte, dass das ziemlich teuer dort ist.. Alles war wirklich sehr gepflegt, es gab tolle Restaurants und Bars und die Natur war natürlich atemberaubend. Nach 2 Minuten Fahrt stiegen wir auch schon gleich von unseren Rädern ab, um den ersten Ausblick zu bewundern. Das klare blaue Meer und der weiße Sand. 
Da wir aber noch viel mehr sehen wollten, setzten wir unsere kleine Reise nach ein paar Bildern fort und kamen schließlich an einen riesigen Felsen, der ins Meer hineinragte. Fahrräder wurden angekettet und wir ‚kletterten‘ natürlich herauf. Einfach wunderschön. Dieses Gefühl von Freiheit, wenn man auf das Meer hinausschaut. Unbeschreiblich.
Hier trafen wir auch ein super nettes deutsches Paar, welches schon oft auf der Insel Urlaub machte. Sie verrieten uns, wo wir in unserer kurzen Zeit unbedingt noch hinmüssten und schon machten wir uns wieder los. 
Das Ergebnis war dann dieser atemberaubende Sandstrand so weit das Auge reichte. 

Hier beschlossen wir uns einfach mal etwas zu entspannen und den Moment zu genießen. Wir konnten noch nicht einmal die Hälfte der Insel entdecken, aber das was wir gesehen haben werden wir nicht mehr so schnell vergessen. Natürlich ist es kein Hawaii und auch waren wir nicht auf den Bahamas. Aber so nahe von uns und von Ibiza etwas so schönes zu bewundern (und auch noch für so wenig Geld) ist einfach toll. 
Hier noch ein paar weitere Fotos von unserem kleinen aber feinen Ausflug 🙂

Das wars auch schon wieder von mir. Es war wirklich eine wunderschöne Zeit und ich bin froh, dass ich sowas mit meinem Schatz erleben durfte. Das sind Momente die man einfach nie wieder vergisst. Wart ihr schon in Urlaub oder fährt/fliegt ihr noch dieses Jahr? Wenn ja, würde es mich sehr interessieren, wohin es geht? 🙂
Ich wünsche euch noch einen wundervollen Tag,
xx Sophie 


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Teil 2 unserer Ibiza Reise.

28. Mai 2015

Meine Lieben, 
ich bin schon wieder zurück. Heute mit dem zweiten Teil unserer Ibiza Reise. Gestern konntet ihr ja schon den ersten Teil sehen. Heute gehe ich noch näher auf den Ort, die zwei Pools und den Service ein. Zudem gibt es heute noch ein paar mehr Impressionen von unserem tollen Urlaub 🙂


DIE SWIMMINGPOOLS

Insgesamt gab es zwei Stück. Der eine war wirklich wunderschön, da man durch eine Glaswand direkten Blick auf das Meer hatte. Jedoch kam hier über den ganzen Tag kaum Sonne hin und deshalb waren wir dort überhaupt nicht. Unser Pool war etwas größer, aber leider arschkalt. Man konnte nur rein, wenn die Sonne wirklich komplett, ohne Wolken, da war. Die Liegen waren der absolute Hit. Keine unbequemen Plastikliegen, sondern weiche tolle fast schon Betten. Das Beste war, dass man sie zusammenschieben konnte und somit ein rießen Kuschelbett am Pool hatte. Allerdings musste man immer sehr früh da sein, um solche Liegen zu bekommen, da sie super schnell alle weg waren und dann musste man eben doch auf die Plastikliegen, die auf einem Rasen standen. 

DER ORT/PORTINATX

Ich muss sagen, dass das Hotel wirklich super war. Wir wollten ja auch keinen Partyurlaub, sondern einen entspannten schönen Pärchenurlaub. Allerdings dachten wir schon, dass wir Abends ein zwei mal ausgehen werden und tagsüber auch mal in die Stadt gehen ein bisschen bummeln. Beides war dort leider nicht möglich. Rund herum gab es einfach gar nichts. Die ‚Stadt‘ bestand aus drei Tourigeschäften, in denen man Luftmatratzen kaufen konnte und auch Abends war kein Club oder Bar weit und breit zu sehen. Da wir nicht durchgängig gutes Wetter hatten, war es zwischendrin dann auch so, dass wir nicht wussten was wir machen sollen, da wir ja auch nicht den ganzen Tag auf dem Zimmer verbringen wollten. Nur an einem Tag hatten wir mit viel Mühe den Ausflug nach Formentera geplant bekommen. Aber dazu schreibe ich euch noch einen ausführlichen Bericht. Auf Instagram findet ihr aber schon einen kleinen Vorgeschmack zu der wundervollen Insel. 

SERVICE/PERSONAL

Generell war das Personal sehr freundlich. Wir wurden immer höflich begrüßt und auch beim Essen war meist sofort jemand da, der unsere Trinkbestellung aufnahm. Auch an der Bar konnten wir uns, bis auf eine Ausnahme, einen alten verbitterten Herrn, über niemand beschweren. An der Rezeption war man noch sehr unbeholfen, anscheinend wurde mit der Renovierung auch neues Personal eingestellt, denn es hat alles immer sehr lange gedauert. Es wirkte chaotisch und auch als wir unseren Ausflug mit Hilfe der netten Dame planen wollte, bekamen wir des öfteren falsche Auskunft und planten es letztendlich alleine. Das ganze Hotel war sehr sauber, genauso wie unser Zimmer. Auch hier gab es allerdings wieder eine kleine Ausnahme, denn ein mal fehlten unsere Handtücher und wir mussten uns extra wieder holen und einmal waren einige leider total verschmutzt, was nicht sehr appetitlich aussah. 

FAZIT

Für das Geld kann man wirklich nichts sagen. Es war ein wunderschönes modernes Hotel, was man nicht oft erwarten kann. Das Essen war etwas zu Fischlastig, für Leute die eben keinen Fisch essen, aber man wurde immer satt. Das All Inclusive hat sich wirklich gelohnt. Man bekam fast alles, sogar die meisten Cocktails waren mit dabei. Außerdem waren es immer Markenprodukte und das findet man ja eher selten in Hotels. Nach einer Woche fühlt man sich leider etwas im Hotel gefangen, da man keine Möglichkeiten für Ausflüge hat. (Man kann zwar mit dem Bus näher gelegene Städte erkunden, aber zB die Hauptstadt ist 50 Minuten entfernt und die Zeiten der Fahrten nicht gerade ideal) Würde das Hotel etwas zentraler liegen, wäre es wirklich perfekt. Ob wir nochmal in das Hotel gehen würden? Ja, ich denke schon. Es war ja fast alles positiv und wenn die ganze Woche lang die Sonne geschienen hätte, wäre es auch kein Problem mit den Ausflugsmöglichkeiten, da wir dann eh jeden Tag in der Sonne gebrutzelt hätten 😉

WEITERE BILDER UNSERES URLAUBES


Ich hoffe, dass euch mein kleiner Erfahrungsbericht gefallen hat. Vielleicht habt ihr ja auch mal vor nach Ibiza zu reisen, dann solltet ihr euch unbedingt das Sensimar Beach Resort in Portinatx mal anschauen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man keinen Partyurlaub möchte. Leider war der Urlaub natürlich viel zu schnell wieder vorbei, aber es war eine wunderschöne Zeit mit meinem Liebsten und wir freuen uns schon auf den nächsten. 

xx Sophie 

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Reisebericht Sensimar Beach Resort Ibiza

27. Mai 2015

Meine Lieben, 

Seit gestern hat mich das kalte Deutschland endlich wieder. Wie ihr ja wisst, war ich eine Woche lang mit meinem Liebsten in Ibiza. Unser erster gemeinsamer richtiger Urlaub. Ich kann gar nicht glauben, dass mir das Bloggen schon nach einer Woche so sehr fehlt. Deshalb habe ich mich gleich heute Morgen hingesetzt, Bilder bearbeitet und schreibe euch nun schon meinen Post über diese wundervolle Zeit. Ihr erfährt heute etwas über unser Hotel, den Ort, das Essen etc. Ich habe mich dafür entschieden, dass ich noch einen extra Post über Formentera (eine wunderschöne Insel) schreiben werde, da es dazu einfach so viel zu erzählen gibt und gaanz viele tolle Bilder entstanden sind. 

DER FLUG

Hier habe ich ja schon angedeutet, dass ich ziemliche Flugangst habe. Wir mussten ja schon um halb 2 in der Nacht aufstehen, da unser Flug um 6.20 ging. Die ganze Zeit war ich eigentlich ziemlich entspannt, aber als wir dann im Flugzeug saßen fing das Herz an zu rasen. Wir rollten dann auf die Startbahn und kleine Panikattacken machten sich bemerkbar. Es wurde laut, wir wurden schneller und das Flugzeug hob ab. Tränen kullerten mir über die Wangen und ich hoffte einfach nur, dass es keiner mitbekommt. Langsam konnte ich wieder gleichmäßig atmen und ich wurde ruhiger. Nur noch bei Schwankungen oder anderen komischen Geräuschen und Bewegungen griff ich sofort nach der Hand meines Freundes und schloss die Augen. Überglücklich als wir gelandet sind, stieg ich aus dem Flugzeug aus. Den Rückflug überstand ich dann schon etwas gelassener. Ich konzentrierte mich einfach auf mein Buch und versuchte mich in die Geschichte hineinzuversetzen, sodass ich gar nicht viel mitbekam. Diesen kleinen Trick werde ich nun immer anwenden und hoffen, dass es mir immer so gut hilft. 

Formentera

ANREISE/ABREISE

Am Flughafen wurden wir schon von den TUI Leuten erwartet und bekamen unseren Bus zugewiesen. Da wir ja die ganze Nacht schon wach waren und ziemlich erschöpft, hofften wir zügig ans Hotel zu kommen. Naja so ganz funktionierte das aber nicht, da wir erst noch über ne halbe Stunde in dem Bus am Flughafen warten mussten bis es endlich losging. Dann fuhren wir noch eine Stunde lang nach Portinatx, der Ort in dem unser Hotel stand. Hundemüde kamen wir dann gegen 11 Uhr am Hotel an und dort war ein Massenansturm an der kleinen Rezeption. Es wurde uns gesagt, dass wir mindestens bis 12 Uhr noch auf unser Zimmer warten mussten, was meistens ja auch normal ist. Wir hatten Glück und bekamen dann auch gegen halb 1 unser Zimmer. Andere mussten genervt noch bis 14 Uhr warten, bis sie endlich mal ihre Koffer auf das Zimmer bringen konnten. Die Abreise war da schon wesentlich einfacher. 
Rezeption

ZIMMER 

Unser Zimmer war wirklich wunderschön. Irgendwie erinnerte mich das Design des ganzen Hotels irgendwie an IKEA 😀 Wir hatten ein tolles Bett und am schönsten fand ich die Lichter. Neben unserem Bett standen süße Abstelltische die wie Würfel aussahen und hell leuchteten. Auch rund um das Bett waren süße Lichter eingebaut. Zudem hatten wir einen riesen TV und generell viel Platz. Das Bad war ebenfalls sehr schön und modern eingerichtet, einziger Nachteil war, dass man kein Abstellplatz für Kosmetik etc dort hatte. Das Hotel wurde 2014 komplett renoviert und warb mit modernem Design. Diese Versprechen haben sie auf jeden Fall eingehalten und wir waren positiv überrascht. Nachteil an den Zimmern waren allerdings die dünnen Wände. Man konnte sowieso schon alles mitbekommen, was auf dem Flur oder im Nebenzimmer passierte und dann hatten wir noch das Glück, dass wir so erwachsene Nachbarn hatten, die meinten jede Nacht um 2 Uhr ein Konzert geben zu müssen und absichtlich alle wach machten. Auf meine Bitte hin ruhiger zu sein, wurde ich nur nachgeäfft und es wurde noch schlimmer. Wenn das Hotel nicht ab 18 gewesen wäre, hätte ich glatt gedacht wir hätten 5 Jährige neben uns. So mussten wir eben Nacht für Nacht das Gegröle, Gepoltere und dämliche Gelachen mit anhören und warten, bis sie sich beruhigt hatten.


ESSEN/TRINKEN 

Die ersten beiden Tage waren wir wirklich begeistert von dem tollen Essen. Fangen wir mal beim Frühstück an. Eine liebe Dame machte uns jeden Morgen frische Omeletts, Spiegeleier und sogar Crepe!! Es war wirklich der Himmel auf Erden. Zudem gab es total viele Croissants und andere Kaffeestückchen. Am Besten hat mir allerdings gefallen, dass es total viel Obst gab. Bananen, Trauben, Melonen, Orangen, Blutorangen, Nektarinen und vieles mehr. Die Melone und (Blut-)Orangen waren sogar immer geschält und in kleine Stücke geschnitten. Einfach göttlich. Das Mittagessen war genauso opulent, wie das Abendessen, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Bei beiden stand immer ein Koch bereit, welcher vor unseren Augen frisches Fleisch oder Fisch zubereitete. Man musste zwar etwas länger vorne stehen, dafür bekam man es aber eben auch frisch. Die Salate fand ich allerdings nicht so gut, da viele braune Flecken dran waren, ebenso bei den Tomaten. Nach 2 Tagen Begeisterung hatte ich allerdings das Gefühl, dass alles mit Fisch zubereitet wurde. Reispfanne mit Fisch, Nudeln mit Fisch, frischen Fisch, Fischsuppe. Und da ich leider überhaupt keinen Fische esse, musste ich einige Tage mittags und abends zu Pommes und Kartoffeln greifen. Dies nervte mich dann irgendwann aber auch etwas. Als Nachspeise gab es ebenfalls immer reichlich Obst, kleine Kuchen oder Mouse und das Beste: Eis. Mit Streuseln. Und mit Röllchen. Und mit Schokosoße. Ich muss gestehen, dass ich ganze 2 Kilo zugenommen habe, welche aber (hoffentlich) bald wieder weg sind. 

Da wir All Inclusive hatten, bekamen wir auch den ganzen Tag zu trinken. Dieses fand ich besonders super, da man es direkt aus den Original Flaschen bekam und sich somit sicher sein konnte, dass nichts gepanscht ist. 
Es gab insgesamt zwei Restaurants. In dem Hauptrestaurant hatte man zwar von einigen Tischen aus einen wunderschönen Blick auf das Meer, aber es war ziemlich eng dort und nicht wirklich gemütlich. Da hat uns das Andere schon besser gefallen, also gingen wir hauptsächlich dort hin. 


DAS MEER

Oben auf dem Bild könnt ihr ja schon unseren Strand erkennen. Besser gesagt waren es immer kleine Buchten. Wer also gerne lange Strandspaziergänge macht ist hier an der falschen Adresse. Das Wasser war sehr blau und sehr klar. Da das Wetter die Tage sehr gemischt war, sind wir nur einmal an den Strand gegangen. Der Sand war recht fein, aber doch mit einigen Verschmutzungen. Man kann sehr weit in das Wasser hinauslaufen. Als wir am vorletzten Tag nochmals hinwollten, mussten wir leider feststellen, dass überall Quallen waren. Ein Mann wurde auch von einer gestochen oder doch eher getroffen? Keine Ahnung wie man das nennt. Jedenfalls war sein ganzer Arm dick und rot und daher gingen wir dann doch lieber an den Pool. 

So dies war der erste Teil unseres Urlaubes. Morgen kommt dann auch schon der zweite Teil, indem ich euch unter anderem von den Pools, dem Ort, den Ausflügsmöglichkeiten und natürlich von meinem Fazit berichten werde. Außerdem gibt es natürlich noch viele Bilder, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 
Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Tag. Wart ihr schon mal in Ibiza? Und wie hat es euch dort gefallen? 🙂

xx Sophie 

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Die Angst etwas zu verpassen. Fernweh vs. Heimweh

10. April 2015

Ich wollte immer raus. Raus in die weite Welt. Neue Leute kennenlernen und neue Städte, vielleicht sogar neue Länder. Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt dafür. Das Abitur ist geschafft und ich bin noch jung. Kein einziges mal sitzen geblieben, alles gleich beim erstes Versuch gepackt. Ich hätte also ruhig noch 1 Jahr Zeit, um mich etwas besser kennenzulernen. Um zu erfahren wer ich wirklich bin, was meine Träume sind und was ich letztendlich machen möchte. Wäre da nicht die Sache mit der Schüchternheit, dem Freund zuhause und dem riesengroßen Heimweh.

Schon immer war ich ein Mama Kind. Wenn wir irgendwo fremd waren, haben alle gleich neue Freunde gefunden und miteinander gespielt. Ich traute mich nie zu ihnen zu gehen und blieb lieber direkt neben meiner Mutter. Sätze wie ‚Du kannst ruhig zu ihnen gehen und mit ihnen spielen. Ich bleibe hier und warte auf dich‘, hörte ich tausendfach, aber brachten meist sowieso nichts. Klar hat sich mein Verhalten im Laufe der Zeit verändert und die meisten Menschen, die mich nicht kennen, denken ich sei arrogant, selbstbewusst und ganz und gar nicht schüchtern. Das liegt vielleicht dadran, dass ich zu meiner Meinung stehe und sie auch laut sage, statt sie leise hinter irgendeinem Rücken zu flüstern. In den letzten Tagen meiner Schulzeit kamen einige Mädchen aus meiner Stufe zu mir und meinten ‚Hey jetzt wo ich dich besser kennengelernt habe, finde ich dich echt super. Ich dacht immer du wärst voll eingebildet, aber das bist du ja überhaupt nicht!‘ Ich bin auch sehr aufgeschlossen und freue mich über jede neue Freundschaft. In meiner gewohnten Umgebung mit den Leuten die ich kenne, bin ich wahrscheinlich die größte Partymaus und wirke alles andere als schüchtern, aber wenn ich irgendwo fremd bin bekomme ich kein Wort raus. 

Deshalb habe ich auch Angst woanders hinzugehen. Die Panik davor, dass mich Leute nicht mögen oder das ich das alles nicht schaffe, weil ich auf mich alleine gestellt bin, macht mir Angst. So ein halbes Jahr Work & Travel fand ich immer richtig cool und vielleicht sogar noch mit einer Freundin zusammen, würde das sicherlich sehr viel Spaß machen. Wäre noch ein bekanntes Gesicht dabei, würde es mir auch bestimmt viel leichter fallen, aber so ganz alleine in die große weite Welt. Ich weiß nicht. Außerdem würde ich meine Familie so sehr vermissen. Ich wüsste nicht, ob ich es länger als 1 Monat ohne sie aushalten würde. Und dann auch noch meinen Hund im Stich zu lassen fühlt sich nicht richtig an. Immerhin braucht er doch jemand zum kuscheln. Neben sich. Mittlerweile in ’seinem‘ Bett. Schande über mich! Aber was soll ich denn bitte machen, wenn er einfach meine Tür aufmacht, zu mir ins Bett kommt, mich mit seinen großen Augen ansieht und einfach schläft? Nichts kann ich machen. Vielleicht auch deshalb, weil er über 50kg wiegt und man ihn dann nicht mehr so einfach runter bekommt. Aber kommen wir nun wieder zum eigentlichen Thema. Ich glaube also, dass ich nicht ohne meine Familie und mein Hund sein kann. 

Aber seit Juli 2013 ist da noch jemand anderes an meiner Seite. Den ich nicht verlassen möchte und nicht verlassen kann. Mein bester Freund, mein Seelenverwandter, meine große Liebe. Der immer für mich da ist, dem ich alles anvertrauen kann, mit dem ich so unglaublich viel und gerne lache. Der mein Fels in der Brandung ist, meine Heimat, mein Ein & Alles. Wie könnte ich bitte ohne ihn sein? Schon ein Tag, geschweige denn eine Nacht tut weh ohne ihn. Zum Glück passiert das nur gaanz selten. Wir sind beide Menschen, die Nähe brauchen, die sich sehr vermissen und die nicht voneinander genervt sind. Ich weiß, viele sehen das anders. Finden es übertrieben oder sogar beängstigend wenn man sich jeden Tag sieht. Aber das ist doch Liebe oder nicht? Das man jede Sekunde zusammen sein möchte. Für mich kommt es also eigentlich nicht mehr in Frage weg zu gehen, zu reisen oder sogar für ein Studium weit wegzuziehen. Ich kann es einfach nicht. Zu viele Gründe sprechen dagegen, auch wenn ich innerlich etwas wehmütig bin. Weil ich gerne einmal über meinen Schatten gesprungen wäre, hätte gerne etwas neues ausprobiert. Nur für mich alleine. Aber es geht nicht

Ich habe praktisch Fernweh und Heimweh zugleich. Wie bescheuert das eigentlich klingt, aber ist halt irgendwie so und ich kann es nicht ändern. Auch wenn ich es gerne möchte. Ich habe zwar immer noch die Angst etwas zu verpassen und später einmal zurückzublicken und zu denken ‚ach hätte ich es damals doch gemacht‘, aber nach vielem nachdenken und überlegen bin ich der Meinung, dass ich das eigentlich gar nicht brauche. Ich habe hier alles was mich glücklich macht und bestimmt finde ich auch noch (irgendwann einmal :D) einen Studiengang der zu mir passt und auch nicht zu weit entfernt ist. Und bis dahin genieße ich mein Leben, mit meinen Freunden, Freund, Familie und natürlich meinem Hund (wobei der ja eigentlich zur Familie zählt). 

Wahrscheinlich ist das auch wieder nur so ein ‚Druck der Gesellschaft‚. Überall liest man ‚jetzt oder nie‘ ‚ich habe es bereut, dass ich nach dem Abi nicht weggegangen bin‘. Aber wer sagt denn, dass man nicht auch noch nach dem Studium was machen kann? Oder später einmal von seinem selbst verdienten Geld sich einen wunderschönen Urlaub leisten kann und auch so neue Länder und Kulturen kennenlernt? 

Wart oder seid ihr auch in der gleichen Lage oder habt diese Phase schon einmal durchgemacht? Wie habt ihr euch entschieden? Für das Neue, das Aufregende? Oder für die Liebe, die Heimat

( Die Bilder waren übrigens ein Abschlussprojekt der Schule in BK 😀 Wir mussten ein Buch aus unserem selbstgeschöpften Papier gestalten und wie man, denke ich, unschwer erkennen kann, habe ich mich (natürlich :D) für das Thema Liebe entschieden)

xx Sophie